28 Sep

Projektstart Unbemannte Luftschadstoffmesssysteme in Baden-Württemberg (UnLuBW)

Am heutigen Mittwoch, den 28.09.2022, überreichte Bundesminister Dr. Volker Wissing die offiziellen Förderurkunden  für das Forschungsprojekt „Unbemannte Luftschadstoffmesssysteme in Baden-Württemberg (UnLuBW)“ an das Konsortium. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr mit rund 624.000 Euro gefördert.

Projektziel:

Ziel des Projektes UnLuBW ist die Entwicklung eines UAS (engl: unmanned aircraft system; dt. unbemanntes Luftfahrzeug oder Drohne) mit Sensorik zur Messung der Schadstoffe Feinstaub (PM10, PM2,5 und Ultrafeinstaub), Stickstoffdioxid und Ozon. Gemeinsam mit den assoziierten Kommunen (Böblingen, Kehl, Lörrach, Stuttgart) und Bürger:innen sollen zeitlich begrenzte Luftreinhaltemaßnahmen entwickelt, umgesetzt und ihre Wirkung auf die Schadstoffbelastung untersucht werden. Die Kommunen sollen im Rahmen des Projektes Wissen generieren und langfristig dazu befähigt werden, selbstständig den Einsatz von UAS für Schadstoffmessungen zu planen, vorzubereiten und durchzuführen, um gezielte Planungsentscheidungen im Sinne der Luftreinhaltung (bspw. Einführung von Tempo-30-Zonen) zu unterstützen.

Projektinhalte:

Das ISME zeichnet sich verantwortlich für die Planung und Entwicklung der Luftreinhaltemaßnahmen, die im Projekt untersucht werden sollen, sowie für die gesellschaftliche Partizipation und Öffentlichkeitsarbeit gegenüber allen Akteuren (Bürger:innen, kommunalen Mitarbeiter:innen, politischen Entscheidungsträgern). Zu den Schwerpunkten der Universität Tübingen gehört die Konstruktion und Bedienung der mit Sensoren ausgestatteten UAS vom Typ Multicopter, die Identifizierung geeigneter Aufstiegsorte in den beteiligten Kommunen anhand städtebaulicher Kriterien und die anschließende Auswertung der Messungen in Form von Statistiken, Karten und zwei- sowie dreidimensionalen Darstellungen. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen arbeiten die Arbeitsgruppen  Geoinformatik (Prof. Dr. Volker Hochschild) und  Umweltphysik (Prof. Dr. Jens Bange) eng zusammen. Um sicherzustellen, dass Messungen an unterschiedlichen Tagen und Orten vergleichbar bleiben, werden parallel meteorologische Kenngrößen (u.a. Temperatur, Luftfeuchte, Luftdruck, Windstärke, Windrichtung) erfasst. Unterstützt werden Sie dabei von der Konstanzer Firma Unisphere, welche auf automatisierte Flugplanung und Flugdurchführung von unbemannten Systemen mit Hilfe von digitalen Zwillingen spezialisiert ist. Zur Flugplanung kommt dabei die von Unisphere entwickelte Software NOVA Cast zum Einsatz.

Offizielle Pressemitteilung des BMDV

Projektkontakte:

Institut Stadt|Mobilität|Energie (ISME) GmbH (Konsortialführer): Karsten Hager, 0711-65699015, karsten.hager@i-sme.de

Universität Tübingen –

Arbeitsgruppe Geoinformatik: Dr. Andreas Braun, 07071-2978940, an.braun@uni-tuebingen.de

Arbeitsgruppe Umweltphysik: Dr. Andreas Platis, 07071-2973121, andreas.platis@uni-tuebingen.de

Unisphere GmbH: Technische Leitung: Michael Anger, +49 176 2130 8906, michael.anger@unisphere.de

13 Sep

Begleitforschung „Rahmenbedingungen und Markt“: 3. AG Flotte

Die 3. AG Flotte zur Beschaffung und Integration von E-Fahrzeugen in Flotten fand am Dienstag, den 13.09.2022, online statt. Rund 150 Teilnehmende nahmen das Angebot wahr und hörten Vorträge von Manuel Roddelkopf (inno2grid) zum Thema Mitarbeitendenladen, Manfred Schmid (ISME) und Christian Mayer (noerr) zur Fuhrparkelektrifizierung und der EEG-Umlage sowie Jenny Herden (Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur) zum Förderprogramm Ladeinfrastruktur für Flottenanwendungen und Beschäftigte. In den nachmittags stattfindenden Workshops nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen mit der Fuhrparkelektrifizierung auszutauschen. Ergebnisse der Workshops und die Vorträge werden in den kommenden Tagen online an die Teilnehmer zur Verfügung gestellt.
Die nächste AG Flotte findet voraussichtlich im Frühjahr 2023 statt. Sie möchten beim nächsten Treffen dabei sein? Dann schreiben Sie an rahmenbedingungen-und-markt@i-sme.de für eine Aufnahme in den Verteiler.

Weiterführende Links:

Begleitforschung

Tagesordnung

 

06 Sep

LINOx BW: Leitfaden 2.0

Im Rahmen des Projektes LINOx BW werden praxisnahe Anwendungsbeispiele des Ausbaus von Ladeinfrastruktur untersucht und analysiert. Bereits zum zweiten Mal wurden nun Informationen zu Projektpartnern zusammengetragen, die auf Basis von telefonischen Tiefeninterviews Fragen rund um ihren Ladeinfrastrukturaufbau beantwortet haben. Die Ergebnisse wurden konsolidiert und auf Doppelseiten die wichtigsten Informationen gebündelt. Zudem wurden Grundlagen und Checklisten erstellt. Vorgestellte Projektpartner sind:

  1. Die Diakonie- und Sozialstation Ludwigsburg GmbH
  2. Die Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH
  3. Das Landratsamt Ludwigsburg
  4. Das Blühende Barock Ludwigsburg
  5. Die Assenheimer + Mulfinger GmbH & Co. KG
  6. ALDI Süd
  7. Die Stadt Ulm
  8. Eine WEG in Stuttgart
  9. Die Vauban Hausverwaltung GmbH & Co. KG
  10. Die my-e-car GmbH
  11. Die Stadt Ravensburg

Projektzeitraum

Das Projekt LINOx BW läuft noch bis zum 31.12.2023 und hat bereits jetzt über 2.300 Ladepunkte in ganz Baden-Württemberg gefördert. Derzeit wird die Abschlussbefragung der beiden Forschungspartner ISME und ZSW vorbereitet. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Projekthomepage

04 Jul

Elektromobilitätskonzept Stadt Wächtersbach: Projektstart

Wir freuen uns auf die Erarbeitung eines neuen Elektromobilitätskonzeptes. Für die Stadt Wächtersbach erarbeiten wir im kommenden Jahr ein Strategiepapier, in dem sich die folgenden Schwerpunkte wiederfinden werden:

Schwerpunkte

  1. Ladeinfrastrukturkonzept mit Fokus auf öffentliches und halböffentliches Laden
  2. Elektrifizierungspfade für die kommunalen Fuhrparks sowie für gewerbliche Fuhrparks inklusive der nötigen Ladeinfrastrukturbedarfe und Herausforderungen an die Stromnetze
  3. Umsetzungkonzept für ein nutzerübergreifendes E-Carsharing-System im ländlichen Raum (für private, gewerbliche und kommunale Nutzung)

Projektzeitraum

Bereits am 23.06.2022 haben wir Vorgehensweisen und Zielsetzungen mit der Stadt Wächtersbach im Rahmen eines internen Auftaktgesprächs abgestimmt. Eine öffentliche Auftaktveranstaltung werden wir im Spätsommer durchführen. Hierbei werden erste Analysen aus der derzeit startenden Datensammlung und -auswertung präsentiert und es werden Kontakte zu Akteuren und potenziellen Multiplikatoren geknüpft.

Wir freuen uns über die Beauftragung und auf spannende Herausforderungen zwischen Vogelsberg und Spessart!

24 Jun

#mobilwandel2035-Wettbewerb: „SNAcKS 2.0 Schweriner Lieferverkehr der Zukunft“ wird gefördert!

In einem Konsortialprojekt „SNAcKS 2.0 – Schweriner Lieferverkehr der Zukunft“ gemeinsam mit der Landeshauptstadt Schwerin sowie der Universität Stuttgart wurde das ISME vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) für eine weitere Förderung ausgewählt! Dies ist die logische Fortsetzung des ersten SNAcKS-Projektes.

Projektinhalte

In der kommenden Förderung sind die Durchführung von Verkehrsanalysen zum Wirtschaftsverkehr, Prüfung rechtlicher Rahmenbedingungen und probeweise Umsetzung von vier ausgewählten Logistikbausteinen und zwar einer anbieterunabhängigen Paketstation, einer innerstädtischen Verteilfläche, einem Lastenradverleih sowie temporären Verkehrsversuchen geplant.

Der Abschluss von SNAcKS 1.0. findet am 20.07.2022 im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in Schwerin statt.

Franziska Geske (ISME) bei der Entgegennahme der Auszeichnung des Schweriner Lieferverkehr der Zukunft durch Christian Kühn (parlamentarischer Staatssekretär des BMUV) (Foto: Rolf Schulten)

13 Jun

LINOx BW beim Electric Vehicle Symposium 35 in Oslo

Im Rahmen des Projektes LINOx BW stelle das ISME als wissenschaftlicher Partner des Verbundprojektes erste Ergebnisse beim Electric Vehicle Symposium 35 in Oslo vor.

Präsentationsinhalte

Alexandra Graf stellte in einer Plenumssession Ergebnisse zu „BUILDING AND UTILIZING FUNDED CHARGING INFRASTRUCTURE IN GERMANY: REASONS AND MOTIVATIONS“ vor. Der Fokus liegt auf der sozialwissenschaftlichen Analyse des Aufbaus von Ladeinfrastruktur auf Basis der vorliegenden Projektdaten aus LINOx BW.

Karsten Hager präsentiere in einer Lecturesessions Ergebnisse zu „THE IMPACT OF CHARGING INFRASTRUCTURE ON LOCAL EMISSIONS OF NITROGEN OXIDES“ vor. Inhalte dieses Papers sind die vermiedenen Stickoxid-Emissionen durch den geförderten Aufbau von Ladeinfrastruktur im Rahmen von LINOx BW.

Messezeitraum

Die EVS 35 findet vom 13-15.06 im NOVA Spektrum in Oslo statt.

04 Mai

Betriebliches Mobilitätsmanagement Uniklinikum Köln: Projektstart

Im Auftrag der medfacilities GmbH erstellen wir ab sofort ein Konzept zur Einführung des Betrieblichen Mobilitätsmanagement (BMM) der Uniklinik Köln.

Projektinhalte

Wir fokussieren uns im Projekt auf die Akteursgruppen der Mitarbeitenden, der Studierenden sowie der Patienten und Patentinnen und deren Besucher:innen. Im Rahmen der Ist-Analyse werden Befragungen mit den Akteursgruppen durchgeführt, es werden Daten zu Zusammensetzung und Nutzung des Fuhrparks sowie eine Übersicht der dienstlichen Wege.

Darauf basierend werden Maßnahmen erarbeitet, die es Mitarbeitenden, Studierenden und Besucher:innen ermöglicht, ihr Mobilitätsverhalten bei An- und Abfahrt der Uniklinik Köln nachhaltiger auszurichten. Zudem sollen dienstliche Wege zukünftig vermehrt mit jeweils auf den Wegezweck angepassten Mobilitätsangeboten durchgeführt werden. Das übergeordnete Ziel ist also eine ökologisch verträglichere Mobilität am gesamten Standort der Universitätsklinik Köln (AöR).

Dabei werden standortspezifisch nicht nur die Erreichbarkeit der Klinik durch die einzelnen Akteursgruppen untersucht, sondern auch Wegebeziehungen innerhalb des Campus betrachtet.

Projektzeitraum

Der Kick-off zum Konzept für die Einführung eines Betrieblichen Mobilitätsmanagement der Uniklinik Köln fand am 02. Mai 2022 statt. Die Projektlaufzeit beträgt ein Jahr. Wir freuen uns auf eine spannende und interessante Zusammenarbeit!

07 Apr

EmoG-Leitfaden – Praktische Tipps für die Umsetzung vor Ort

Gemeinsam mit unseren starken Partnern Noerr Partnergesellschaft mbB, Fraunhofer ISI und EE Energy Engineers durften wir im Jahr 2021 im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) evaluieren. Hierzu haben das ISME und Noerr im April 2022 unter Vorarbeit der e-mobil BW den Leitfaden zum Elektromobilitätsgesetz – Praktische Tipps für die Umsetzung vor Ort veröffentlicht.

Berichterstattung

Seite des BMDV

Elektromobilitätsgesetz (EmoG)

Links zu den Partnern:

Noerr Partnergesellschaft mbB

Fraunhofer ISI

EE Energy Engineers

 

29 Mrz

Projektstart: Elektromobilitätskonzept Stadt Ulm

Wir freuen uns, dass wir ab sofort das Elektromobilitätskonzept für die Stadt Ulm erstellen dürfen! Hierbei steht der Aufbau öffentlicher zugänglicher Ladeinfrastruktur im Fokus. Die Arbeitspakete sind hierbei die Analyse der IST-Situation der lokalen Gegebenheiten, eine Bedarfsanalyse in Abhängigkeit des Markthochlaufs der Elektromobilität, die Ableitung eines Maßnahmenkatalogs sowie die Erarbeitung eines Umsetzungsplans.

23 Mrz

Projektstart: Elektromobilitätskonzept Rehazentren Baden-Württemberg

Wir freuen uns, dass wir ab sofort das Elektromobilitätskonzept für die RehaZentren Baden-Württemberg erstellen dürfen! Auf die derzeit bereits laufende IST-Analyse des Fuhrparks folgen eine Bedarfsanalyse von Ladepunkten für die relevanten Nutzergruppen sowie ein Maßnahmenkatalog für die Umsetzung – für acht verschiedene Rehakliniken der RehaZentren Baden-Württemberg.