25 Aug

ISME-Studie als Quelle im neuen DIN-Leitfaden zur Ladeinfrastrukturplanung

Die neu erschienene technische Regel  Leitfaden zur Suchraum- und Standortidentifizierung sowie Empfehlungen für Melde- und Genehmigungsverfahren in der Ladeinfrastrukturplanung (DIN SPEC 91433:2020-08) beschreibt umfassend, detailliert und praxisbezogen alle relevanten kommunalen Prozesse zum Ladeinfrastrukturaufbau – von der Bedarfsanalyse über die Verortung von Ladepunkten bis zu Ausschreibung und Betrieb.

Wir freuen uns, dass das Normungsgremium zum Thema Kommunalpolitische Zielsetzung auf unsere Vorarbeiten aus der Broschüre Förderung der Elektromobilität durch Verankerung in kommunalen Mobilitätsstrategien zurückgreift, welche im Rahmen der Begleitfoschung Elektromobilität im Auftrag des BMVI entstanden ist.

23 Jul

Leitfaden: Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge: Grundlagen und Anwendungsbeispiele aus dem Förderprojekt LINOx BW

Für die zukünftige und ökologische Mobilität sind Elektroantrieb und Ladeinfrastruktur von zentraler Bedeutung. Zielsetzung des Leitfaden „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge: Grundlagen und Anwendungsbeispiele aus dem Förderprojekt LINOx BW“ ist es, über die Antriebstechnologie, den Ausbau der Infrastruktur und deren mögliche Nutzung zu informieren. Der Leitfaden liefert praktische Grundlagen, Checklisten und Anwendungsbeispiele.

Die Projektpartner von LINOx BW und die e-mobil BW (assoziierter Partner)stellen die Grundlagen zum Aufbau und zur Nutzung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vor. Hierbei werden zunächst technische, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte erläutert. Anwendungsfälle, die auf Basis von Erkenntnissen des Forschungsprojekts LINOx BW ausgewählt wurden, veranschaulichen den Aufbau von Ladeinfrastruktur unter verschiedenen Rahmenbedingungen und geben konkrete Praxisbeispiele. Relevante Kriterien für die Planung von Ladeinfrastruktur sind u. a. der ermittelte Bedarf an Ladepunkten, die Flächenverfügbarkeit, der Nutzerkreis, die Öffentlichkeitsarbeit und Schulungen für die Nutzung von Ladepunkten.

Das Dokument steht allen interessierten Personen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen kostenlos zur Verfügung.

Das Forschungsprojekt LINOx BW

Der Leitfaden ist im Rahmen des Projekts „LINOx BW – Aufbau von Ladeinfrastruktur zur Reduktion der NOx-Belastungen in Baden- Württemberg“ entstanden. Das besondere Angebot von LINOx BW besteht darin, ganz unterschiedliche Lösungen für den Aufbau von Ladeinfrastruktur (Wallboxen, Gleichstrom- und Wechselstromladesäulen unterschiedlicher Leistung, in Tiefgaragen, auf privaten Parkplätzen und Firmenhöfen, in Parkhäusern oder am Straßenrand) zu ermöglichen. Die Forschungspartner analysieren diese Lösungen übergreifend und stellen die Auswertungen und Ergebnisse für einen systematischen Know-how-Transfer zur Verfügung.

Copyright: e-mobil BW

01 Jul

EMK Schwäbisch Gmünd gestartet

Am 25.06.2020 fand der Kick-off des Elektromobilitätskonzepts Schwäbisch Gmünd statt. Wir freuen uns, wieder an „alter Stätte“ wirken zu können – waren wir doch mit den Forschungsprojekten EMiS und namos hier lange Jahre zu Themen der Elektromobilität und der nachhaltigen Mobilität aktiv.

Im Elektromobilitätskonzept wenden wir uns in einer vertieften Analyse dem kommunalen und spezifischen gewerblichen Fuhrparks zu, um dort sinnvolle Elektrifizierungsquoten einzustellen und die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen.

Daneben beinhaltet das Konzept als zentrale Bausteine Potenzialanalysen zur Elektrifizierung der City-Logistik und des ÖPNV. Daneben werden wir eine Informationsveranstaltung für die Wohnungswirtschaft durchführen, um sie über die anstehende Gesetzesnovelle und ihre Optionen zu informieren.

Wir freuen uns auf das Projekt!

17 Jun

Wasserstoffregion Schwarzatal: Ergebnisse einer Konzeptstudie sollen im November vorliegen

Im Umweltministerium starteten heute Wissenschaftler des Erfurter Instituts Stadt-Mobilität-Energie (ISME), der Fachhochschule Erfurt, der Bauhaus-Universität Weimar und weitere Akteure eine Konzeptstudie für die „Wasserstoff-Modellregion Schwarzatal“. Bis November sollen die Ergebnisse vorliegen. Perspektivisch geht es um die Einsatzmöglichkeiten auch jenseits des bereits erfolgten und erfolgreichen Probe-Einsatzes des Wasserstoffzuges im letzten Jahr.

Dazu erklärt Umweltministerin Siegesmund: „Grüner Wasserstoff gehört zur Energiewende in Thüringen. Für eine Modellregion Schwarzatal geht es perspektivisch um mehr als  den Wasserstoffzug, der ab 2022 regulär fahren soll. Wir wollen auch über Wasserstoff in Nahverkehrs-Bussen und für Gebäudewärme nachdenken. Regional und grün erzeugt bietet Wasserstoff große Wertschöpfungspotenziale für die Region.“

Das  Erfurter „Institut für kommunale Planung und Entwicklung“ flankiert die Arbeit durch Beteiligungsformate und Infoangebote, um Menschen vor Ort einzubinden und zu informieren.  Das Konzept selbst untersucht, wie sektorenübergreifend ausreichend Wasserstoff zur hergestellt und genutzt werden kann, um unter den aktuellen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen wirtschaftlich zu funktionieren.  Konkret untersucht werden die Themen:

  • Analyse der Umstellungsmöglichkeiten auf Wasserstoff-Brennstoffzellen-Fahrzeuge in kommunalen Fuhrparks, im Nahverkehr und in geeigneten Unternehmen der Region
  • Wasserstoff-Infrastruktur für Mobilität auf Straße und Schiene
  • Regionale H2-Produktion und –abnahme
  • Nutzung vorhandener Kapazitäten erneuerbarer Energien und Ausbau von Photovoltaik für die H2-Produktion
  • Anwendungen von H2 im Gebäudebereich (private und öffentliche Gebäude)

Copyright: TMUEN

04 Jun

Über 1.000 Ladepunkte im Projekt „LINOx BW“ zur Senkung der Stickstoffbelastung in Baden-Württemberg

Stuttgart. Das Verbundprojekt „LINOx BW“ unter Federführung des Städtetags Baden-Württemberg ermöglicht den Aufbau von Ladepunkten in Kommunen in Baden-Württemberg, in denen 2018/2019 NOx-Grenzwertüberschreitungen festgestellt wurden. Seit Dezember 2018 wurde bereits für mehr als 1.000 Ladepunkte in 23 dieser 26 Kommunen Förderung bewilligt. Das Projekt wird im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Ziel ist es, durch den vermehrten Einsatz von Elektrofahrzeugen die verkehrsbedingten Schadstoffemissionen in Städten und Ballungsräumen zu verringern.

Im Verbundprojekt „Aufbau von Ladeinfrastruktur zur Reduktion der NOx-Belastungen in Baden-Württemberg“ (kurz LINOx BW) soll durch den Aufbau von Ladeinfrastruktur im privaten und halb-öffentlichen Bereich eine nachhaltige Verbesserung der Luftqualität erreicht werden. Gleichzeitig kann damit eine kostengünstige und volkswirtschaftlich sinnvolle Ladeinfrastruktur ins Verteilnetz integriert werden. Die Maßnahmen in den einzelnen Kommunen werden durch eine übergreifende gemeinsame Forschung hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Stickstoffbelastung, aber auch hinsichtlich Fragen der Nutzerakzeptanz und der Prozesse beim Aufbau von Ladeinfrastruktur analysiert und ausgewertet.

Mehr als 1.000 Ladepunkte in 23 Kommunen

Mit der jüngsten Zuwendung an die Energiedienst Holding GmbH werden bereits mehr als 1.000 Ladepunkte gefördert. Die Energiedienst Holding treibt mit insgesamt 50 Ladepunkten den Ausbau der Ladeinfrastruktur für e-Carsharing im Stadtgebiet von Freiburg i.Br. voran. Ergänzt wird dieses Angebot mit bereits über 120 öffentlichen Ladesäulen im Raum Südbaden. „Die Förderung durch LINOx BW hilft uns, das Angebot des elektrischen Carsharings in Freiburg noch weiter zu verdichten. Geplant ist außerdem die Elektrifizierung von Standorten mit konventionellen Carsharing Fahrzeugen“, freut sich Werner Zehetner, von Energiedienst und Geschäftsführer my-e-car GmbH. Über LINOx BW wird damit bereits in 23 der 26 betroffenen Kommunen Ladeinfrastruktur in unterschiedlichsten Anwendungen aufgebaut.

Der Schwerpunkt der Anwendungen liegt auf privatem Firmengelände, Fuhrparks und Betriebshöfen, aber auch Sozialdiensten, Einzelhandel, Parkhäusern oder Wohngebäuden. Die Ladeinfrastruktur reicht dabei von „Steckdosen“ über Normalladesäulen bis zu vereinzelten Schnellladesäulen.

Neu: Auch Wohnungseigentümergemeinschaften  antragsberechtigt

Wohnungseigentümer und Mieter, die den Ausbau einer privaten Ladestation für E-Autos planen, können dies künftig leichter realisieren. Noch vor dem Beschluss des Bundeskabinetts vom 23. März zu einer umfassenden Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes, wurde in LINOx BW der Kreis der Antragsberechtigten erweitert: Ab sofort können sich auch Wohnungseigentümergemeinschaften  die Errichtung von Ladeinfrastruktur im Rahmen  des Projektes fördern lassen. Bei rein privater Nutzung beträgt die Förderquote dabei 60 %.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Projektträger des BMWi ein Konzept entwickelt zu haben, das es erlaubt, jetzt auch Wohnungseigentümergemeinschaften fördern zu können. Erst wenn auch am eigenen Tiefgaragenstellplatz geladen werden kann, wird Elektromobilität sich in der Breite durchsetzen können“, betont Frau Dr. Susanne Nusser vom Städtetag Baden-Württemberg.

Zusatzinformation zum Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2022

Im Sofortprogramm „Saubere Luft 2017 bis 2022“ stellt die Bundesregierung Kommunen mit besonders hoher NOx-Belastung Fördermittel von 1,5 Milliarden Euro zur kurzfristigen und nachhaltigen Verbesserung der Luftqualität zur Verfügung. LINOx BW wird im Rahmen dieses Sofortprogramms durch das BMWi mit fast zehn Millionen Euro gefördert. Das Programm „Saubere Luft“ ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung des gemeinsamen Ziels von Bund, Ländern und Kommunen, die verkehrsbedingten Schadstoffemissionen in Städten und Ballungsräumen zu verringern.

Beteiligte Projektpartner:

Der Städtetag Baden-Württemberg führt als Projektkoordinator gemeinsam mit dem Verband Region Stuttgart, den Forschungspartnern Institut Stadt Mobilität Energie (ISME) und Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) sowie dem assoziierten Partner e-mobil BW GmbH – Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg – das Projekt durch.

20 Mrz

Befragung zu kommunalen Elektromobilitätskonzepten

Wir freuen uns über eine neue Broschüre, die wir im Rahmen der Begleitforschung Elektromobilität vor Ort erstellt haben. Gefördert durch das BMVI und koordiniert durch die NOW GmbH befragten wir die kommunalen & kommunalbetrieblichen Ersteller von Elektromobilitätskonzepten umfangreich zu ihren Erfahrungen mit diesem Förderinstrument. Als übergeordnete Frage galt uns, wie sich eine kommunale Umsetzung und Etablierung der Elektromobilität mit Hilfe dieser Konzepte verstetigen lässt.

Die Befragung fokussierte dabei auf jene 3 Handlungsfelder, die am häufigsten in Elektromobilitätskonzepten Förderung erfahren:
1. Elektrifizierung des eigenen Fuhrparks kommunaler Verwaltungen und kommunaler Unternehmen
2 . Kommunale Unterstützung zur Elektrifizierung gewerblicher Fuhrparks
3. Aufbau von Ladeinfrastruktur

Hier können Sie die Befragungsergebnisse downloaden: Elektromobilitätskonzepte – Ein Instrument zur Verstetigung von Elektromobilität in Kommunen und kommunalen Unternehmen.

Die NOW GmbH hat die Broschüre per Pressemitteiliung vorgestellt: Elektromobilität in Kommunen: Konzeptförderung ist erfolgreich.

26 Feb

Auftaktveranstaltung: Bürgerschaftlich organisierte Mobilitätsangebote zur Ergänzung des ÖPNV im südlichen Ilm-Kreis

Ziele des Projektes sind die Implementierung von Mitfahrbänken sowie die Konzeptionierung eines Pedelec-Sharings – zugeschnitten auf den ländlichen Raum des südlichen Ilm-Kreises. Nach einer Testphase sollen beide Angebote evaluiert und verbessert werden. Auftraggeber ist der Energie- und Umweltpark Thüringen e.V.. Das Projekt wird begleitet vom KOMET Kooperativ Orte managen im UNESCO Biosphärenreservat Thüringer Wald.

Am 26.02.2020 um 18 Uhr wird im Gemeindehaus Altenfeld in Großbreitenbach die offizielle Auftaktveranstaltung zum neuen ISME-Projekt „Bürgerschaftlich organisierte Mobilitätsangebote zur Ergänzung des ÖPNV im südlichen Ilm-Kreis“ stattfinden.

Das Projekt ist am Standort Erfurt angesiedelt. Die Projektleitung obliegt Elke Bouillon.

16 Jan

Stadtwerke Stuttgart auch bei zweiter Ausschreibung der Stadt erfolgreich

Wir freuen uns, wie erfolgreich sich die Stadtwerke Stuttgart um die Errichtung öffentlicher Ladeinfrastruktur in der Landeshauptstadt Stuttgart beworben haben! Sie werden nach der nun 2. Vergaberunde 149 neue Standorte in 88 Stadtteilen errichten.

Das ISME durfte die Stadtwerke bei der Verortung dieser Standorte unterstützen. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit!

Pressemitteilung der Stadtwerke Stuttgart: Stadtwerke Stuttgart bauen 149 öffentliche Ladesäulen – auch bei zweiter Ausschreibung der Stadt erfolgreich