31 Jan

UnLuBW – Projektabschluss

UnLuBW Projektabschluss:

Luftschadstoffmessungen per #Drohne: Fast zwei Jahre wurde im Forschungsprojekt „UnLuBW“ im Rahmen der Förderung „Innovative Luftmobilität, gefördert vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), daran gearbeitet ein mobiles Messsystem zu entwickeln, um damit Luftschadstoffe wie bspw. NOx, Ozon und Feinstaub in unterschiedlichen Höhen in der Luft an flexibel gewählten Standorten zu messen. 💨 🛩 📝

Das Projekt geht auf die Initiative der beiden Arbeitsgruppen Umweltphysik und Geoinformatik der Eberhard Karls Universität TübingenUnisphere und uns (Institut Stadt|Mobilität|Energie (ISME) GmbH) zurück. Zu Projektstart wurde seitens der Universität ein mobiles Messsystem mithilfe einer Drohne und darauf verbauter Sensorik zur Messung unterschiedlicher Luftschadstoffe entwickelt. Unisphere erarbeitete die notwendigen Fluggenehmigungen zur Durchführung der Messflüge in den jeweiligen Partnerkommunen Stuttgart, Kehl, Lörrach und Böblingen. In den Kommunen Kehl und Lörrach wurden zwei Maßnahmen (Spurverengung sowie Einführung Tempo-30 Zone) mit dem entwickelten Messsystem vor und nach Umsetzung begleitet. Das ISME als Konsortialführer koordinierte die Abstimmung mit den Kommunen und beteiligte die Gesellschaft und moderierte nun den UnLuBW Projektabschluss.

Was haben wir gelernt?
💡 Das entwickelte Messsystem (insb. die Sensorik zur Messung der Luftschadstoffen) funktioniert und kann in Kombination mit einer Drohne mobil eingesetzt werden
💡 Je größer und schwerer die einzusetzende Drohne ist, desto umfangreicher ist der Genehmigungsprozess zum Erhalt der Fluggenehmigung und der Genehmigung zum Betreten des jeweiligen (Flug-)Standortes
💡 einzuhaltende sicherheitsrelevante Maßnahmen wirken sich stark auf die Datenerhebung aus (1:1-Regelung: einzuhaltende Entfernung von Infrastruktur entspricht jeweils der gewählten Flughöhe)
💡 der Kommunikations- und Informationsaufwand zur Durchführung von Messungen ist aufgrund fehlender etablierter Verfahren zur Kommunikation umfangreicher als angenommen

Was möchten wir anderen im Einsatz von Drohnen mit auf den Weg geben?
📣 Dem vielfältigen Einsatz von Drohnen gehört die Zukunft – die Anforderungen an den Einsatz müssen aber frühestmöglich geklärt werden.
📣 Fluganfragen sind nicht so komplex, wie man auf den ersten Blick denkt.
📣 Um den Einstieg in die Drohnennutzung zu erleichtern wird derzeit ein Leitfaden erarbeitet, welcher die Erfahrungen aus dem Projekt bündelt. Dieser wird bei Fertigstellung unter www.unlubw.de abzurufen sein.
📣 Unter www.unlubw.de werden bald Messergebnisse unterschiedlicher Messstandorte aus unserem Projekt abrufbar sein

Danke an Kjell zum Berge , Andreas PlatisChristoph SchlettigJens BangeVolker HochschildMoritz Mauz und allen anderen beteiligten Personen für die gute und produktive Zusammenarbeit. Danke auch an das #BMDV für die Förderung!

ISME – UnLuBW