Forschungsprojekte Elementor Bsp.

LINOx-BW - Aufbau von Ladeinfrastruktur zur Reduktion der NOx-Belastungen in Baden-Württemberg


Partner: Städtetag Baden-Württemberg, Verband Region Stuttgart (VRS),
Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)
Assoziierter Partner: e-mobil BW GmbH - Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg
Teilnehmende Kommunen: Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Herrenberg, Ilsfeld, Kuchen, Leonberg,
Ludwigsburg, Mannheim, Reutlingen, Schwäbisch Gmünd, Stuttgart
Assoziierte Partnerstädte: Backnang, Esslingen am Neckar, Ravensburg, Tübingen
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Laufzeit: 09/2018 - 09/2020

 Im Verbundprojekt „Aufbau von Ladeinfrastruktur zur Reduktion der NOx-Belastungen in Baden-Württemberg“, kurz LINOx BW, soll durch den Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge eine nachhaltige Verbesserung der Luftqualität erreicht und eine kostengünstige und volkswirtschaftlich sinnvolle Ladeinfrastruktur ins Verteilnetz integriert werden.

Ziel der Forschung des ISME ist es, die Wirkung des Aufbaus von Low-Cost-Ladeinfrastruktur (LIS) auf die Reduktion der NOx-Belastungen in den teilnehmenden Städten mithilfe einer Szenarioanalyse zu quantifizieren.

Leis-E Elektrische Antriebe im Busverkehr: Potenziale für die Minderung von Lärmimmissionen in der Stadt

- durchgeführt am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart -

Partner: Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB),
Ingenieurbüro Dr. Dröscher
Fördermittelgeber: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg (MVI), jetzt Verkehrsministerium (VM)
Laufzeit: 01/2016 - 12/2017

Inhalt des Projekts ist die Untersuchung der Lärmminderungspotenziale alternativ angetriebener Busse im städtischen Raum. Ein Ziel der Studie ist es, die quantitativen und qualitativen Geräusch-Unterschiede zwischen konventionellen und elektrischen Bussen zu bestimmen. Dazu werden Methoden der Schallmessung, der Berechnung sowie der subjektiven Wahrnehmung angewendet. Ziel ist es darüber hinaus die Lärmminderung räumlich zuzuordnen, um Aussagen darüber treffen zu können wo und wie die Busse am effektivsten eingesetzt werden können. Darauf aufbauend erfolgt eine Evaluation der Lärmminderungs­potenziale in Bezug auf praktische Fragestellungen der Stadtplanung.

Endpublikation “Elektrische Antriebe im Busverkehr: Potenziale für die Minderung von Lärmimmissionen in der Stadt”

namos Nachhaltig Mobiler Stadtteil Gmünder Sonnenhügel

- durchgeführt am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart -

Partner: Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Stadtwerke Schwäbisch Gmünd GmbH, Nowinta GmbH.
Fördermittelgeber: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur
Baden-Württemberg (MVI), jetzt Verkehrsministerium (VM)
Laufzeit: 09/2015 - 08/2018

Projektziel ist es, den Stadtteil Hardt in Schwäbisch Gmünd zu einem nachhaltig mobilen Stadtteil (weiter) zu entwickeln. Durch innovative Mobilitätsangebote entsteht auf dem „Gmünder Sonnenhügel“ ein verkehrsberuhigtes Wohnquartier. Das Projekt adressiert auch regulative Maßnahmen zur Reduktion des MIV im Quartier, die ergänzend zu den geschilderten Pull-Faktoren neue Rahmenbedingungen schaffen, um die Dominanz des MIV im Quartier dauerhaft zu beschneiden.

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Umfrageergebnis “Wie ist Gmünds Sonnenhügel mobil?”

 

Elektromobilität im Stauferland

- durchgeführt am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart -

Partner: Stadtverwaltung Göppingen, Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Energieversorgung Filstal GmbH & Co. KG, Stadtwerke Schwäbisch Gmünd GmbH, Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH, Entsorgung- und Transport GmbH, Heldele GmbH, Wohnbau GmbH Göppingen
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Laufzeit: 09/2012 - 04/2016

Ziel des Projekts war es die Anforderungen der Elektromobilität in die Stadtentwicklungs- und Klimaschutzkonzeption zu integrieren und den Beitrag zum Erreichen städtischer Entwicklungs- und Klimaschutzziele zu erproben und zu evaluieren. Im Mittelpunkt stehen die Städte Göppingen und Schwäbisch Gmünd, die eingebunden sind in die Mobilitätsverflechtungen der Region Stuttgart. Zentrale Projektteile sind die Bereitstellung von Energie und Lademöglichkeiten, der Betrieb von E-Fahrzeugen in unterschiedlichen Kontexten sowie die Einbindung der Stadtgesellschaft.

Ergebnisbroschüre: “Toolbox für Elektromobilität in Mittelstädten”

 

LUI – Ludwigsburg intermodal;
Umbau des Bahnhofs Ludwigsburg zur Mobilitätsdrehscheibe

- durchgeführt am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart -

Partner: Stadt Ludwigsburg, Mediacluster GmbH, Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart, Stadtwerke Ludwigsburg Kornwestheim GmbH
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Laufzeit: 01/2013 - 12/2015

Ziel des Projektes LUI ist es, die Elektromobilität in ein nachhaltiges intermodales Mobilitätskonzept für den Bahnhof Ludwigsburg zu integrieren und diesen zu einer modernen „Mobilitätsdrehscheibe“ zu entwickeln. Die Aufgabenstellungen beschäftigen sich mit der Identifizierung von funktionalen Anforderungen sowie dem relevanten Handlungsbedarf (aus verschiedenen Nutzerperspektiven) des Bahnhofs Ludwigsburg.

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…einfach umsteigen. Altersgerechte Orientierungs- und Leitsysteme an Umsteigepunkten

- durchgeführt am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart -

Partner: Stadt Ludwigsburg
Fördermittelgeber: Robert-Bosch-Stiftung in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisation e.V. (BAGSO)
Laufzeit: 09/2015 - 02/2017

Im Projekt „…einfach umsteigen“ wurde sich der Frage der altersspezifischen Mobilitätsproblematik am Beispiel der Umsteigeorte genähert. Gemeinsam mit ortsansässigen Seniorinnen und Senioren wurde am Fallbeispiel des Bahnhofs Ludwigsburg untersucht, welche Bewegungs- und Orientierungsabfolgen es an Umsteigeplätzen gibt und welche Faktoren bei älteren Mobilitätsnutzern zu Problemen mit der Nutzung des Bahnhofs führen.

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eCarPark - Entwicklung eines Zero-Emission Gewerbepark Sindelfingen

- durchgeführt am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart -

Partner: EFG - Engeneering Facility Group Ingenieursgesellschaft mbH, Schäfer GmbH & Co. KG.
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Laufzeit: 01/2013 - 12/2015

Die nachhaltige Entwicklung von Gewerbestandorten bietet in Bereichen Energie, Kosten und CO2 bislang wenig beachtete Chancen zur Realisierung großer Einsparpotentiale. Im Rahmen einer integrierten Entwicklung von Energiebereitstellung und -abnahme, (Elektro-) Mobilität und standortgerechtem Städtebau können durch Kooperation und Synergien größere Mengen an Energie und Kosten eingespart werden, als sie von Einzelnen alleine realisiert werden könnten.

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Energy-efficiency and sustainable housing development concepts for the
‘Villes Nouvelles’ in Marocco

- durchgeführt am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart -

Partner: Förderverein Nachhaltige Stadtentwicklung (NSE) e.V., Fachhochschule Erfurt, École Nationale d’Architecture (ENA), Institut National d’Aménagement et d’Urbanisme (INAU), Al Omrane,
Cairo University
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Laufzeit: 09/2012 – 09/2014

Ziel des Projektes war es, die zentralen Problemstellungen der aktuell hohen Siedlungsneubautätigkeit in Form von „Villes Nouvelles“ in Marokko zu identifizieren sowie Ansätze des Wissenstransfers im Bereich nachhaltiger Siedlungsplanung in Deutschland auf Marokko zu evaluieren. Dies wurde über den Aufbau eines stabilen Partnernetzwerks zwischen nordafrikanischen und deutschen Akteuren aus Wissenschaft, Entwicklungshilfe und der Planungs-/Baupraxis erreicht. Der Fokus lag dabei auf der Energieeffizienz von Wohnsiedlungen, bezog jedoch auch soziale und ökonomische Aspekte der Nachhaltigkeit in die Analyse ein.

Ergebnisbroschüre

 

Elektromobile Stadt - Integration elektromobiler Konzepte in die Stadtgestaltung

- durchgeführt am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart -

Partner: Zweckverband Flugfeld Böblingen / Sindelfingen, Stadt Böblingen, Stadt Sindelfingen, Stadtwerke Böblingen und Stadtwerke Sindelfingen, Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) Universität Stuttgart, Langmatz GmbH, Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Siedlungswerk GmbH, Sensapoilis, Max Holder GmbH
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Laufzeit: 04/2010 – 10/2011

Zunächst wurden aktuelle Konzepte nachhaltiger städtischer Mobilität im Hinblick auf die Integration elektromobiler Fahrzeugkonzepte analysiert (Paradigmenwechsel). Zudem sollte aufgezeigt werden, wie elektromobile Fahrzeugkonzepte in Abhängigkeit unterschiedlicher Quartierstypologien städtebaulich implementiert werden können (Elektromobile Quartierstypologie). Des weiteren wurde auf Ebene der Planungsprozesse analysiert, welche Probleme die Kommunen bei der Förderung und der Umsetzung elektromobiler Konzepte erwarten bzw. welche Problemlösungen entwickelt werden können (Workshop).