Themengebiet Informieren und Aktivieren

Projekte mit dem Themengebiet Informieren & Aktivieren

Elektromobilitätskonzept Schwerin

Auftraggeber: Landeshauptstadt Schwerin
Laufzeit: 08/2019 – 07/2020

Die Landeshauptstadt Schwerin plant im Zuge der Förderung der Elektromobilität den geordneten Aufbau von Ladeinfrastrukturen im Stadtgebiet und dem näheren Umland, der Einführung eines Car- und Bikesharing Angebots, die Förderung von quartiersbezogenen Mobilitätslösungen sowie die Entwicklung von Formaten und Prozessen zur Kommunikation und Visualisierung nachhaltiger (E-)Mobilität in die Gesellschaft hinein. Um eine effiziente Umsetzung, Evaluation und Weiterentwicklung der Förderaktivitäten für die Region sicherzustellen, ist zudem die Etablierung bzw. Weiterentwicklung eines Controlling-Systems vorgesehen.

Nachbar.Schafft.Quartier. –
Klimaschutz im Alltag – Beteiligung

Auftraggeber: Stadt Ludwigsburg
Laufzeit: 05/2019 – 09/2022

Das Projekt „Nachbar.Schafft.Quartier. – Klimaschutz im Alltag“ der Stadt Ludwigsburg hat zum Ziel, dass sich der Stadtteil Grünbühl-Sonnenberg zu einem Vorbild in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit entwickelt und als Stadtteil näher zusammenwächst. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern einen Aktionsplan mit Maßnahmen zu erstellen und diese in den nächsten Jahren umsetzen. Durch aufsuchende Beteiligung und Teilnahme am Bürgerfest vor Ort werden die Bürgerinnen und Bürger direkt angesprochen. Der sogenannte Klimaschutzrat bindet die Bürgerinnen und Bürger als Expertinnen und Experten in die Erstellung des Aktionsplans mit Maßnahmenentwicklung ein. Im späteren Projektverlauf werden durch Informations- und Aktionsveranstaltungen weiter der alltägliche Klimaschutz im Stadtteil thematisiert und die gemeinsam ausgewählten Maßnahmen umgesetzt.

Optimierungskonzept für den Bahnhof Rottenbach

Auftraggeber: Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN)
Laufzeit: 04/2019 – 09/2019

Der Bahnhof Rottenbach soll zu einem Verkehrsverknüpfungspunkt und einem ‚Schaufenster‘ für innovative Mobilitätstechnologie ausgebaut werden. Im Rahmen des Projektes soll analysiert werden, wie bestehende Verkehrsmittel miteinander verknüpft und mit neuen innovativen Mobilitätsangeboten ergänzt werden können, um nachhaltige Mobilität in der Region zu fördern. Darüber hinaus soll der Bahnhof Rottenbach über geeignete Marketing-Maßnahmen zu einer eigenen Marke für nachhaltige Mobilitätsstationen entwickelt werden und somit hohe Sichtbarkeit in der Region und darüber hinaus entwickeln. Die Aufnahme des Betriebs des Brennstoffzellenzuges auf der Strecke Rottenbach-Katzhütte ab 2021 weist dem Bahnhof ein weiteres Alleinstellungsmerkmal zu.

Mobilitätskonzept Stuttgart Freiberg Adalbert-Stifter-Straße und Wallensteinstraße

Auftraggeber: Bau- und Heimstättenverein Stuttgart eG und
BG Zuffenhausen
Laufzeit: 07/2018 - 12/2018

Für die ca. 600 Wohnungen der beiden Wohnungsbaugenossenschaften Bau- und Heimstättenverein Stuttgart eG und BG Zuffenhausen im Gebiet der Adalbert-Stifter-Straße 2-18 und Wallensteinstraße 11 A-E erstellt das ISME ein Mobilitätskonzept, das die folgenden Themen umfasst:

a) Schaffung neuer und Optimierung bestehender Mobilitätsangebote,
b) Optimierung der jeweiligen Infrastrukturen,
c) soziologische Begleitforschung, die vor Ort gesellschaftliche Gegebenheiten ermittelt und vorhandenes Wissen aufgreift, um es in die Ausgestaltung von Angeboten und die Öffentlichkeitsarbeit einfließen zu lassen
d) eine angepasste Öffentlichkeitsarbeit, die darauf abzielt, die öffentliche Aufmerksamkeit zu gewinnen, Mobilität zum Gesprächsthema zu erheben – und im Idealfall sogar Begeisterung zu wecken.

Die Ergebnisse sollen im Rahmen einer Nachverdichtung eine Abweichung von der Stellplatzsatzung ermöglichen. Der intensive Austausch mit der LHS Stuttgart im Rahmen der Konzepterstellung war Grundlage für diesen Prozess.

 

Elektromobilitätskonzept der
Gemeinde Flein

Auftraggeber: Gemeinde Flein
Fördermittelgeber: BMVI
Kooperationspartner: Zoll-Architekten und Stadtplaner
Laufzeit: 01/2018 – 12/2018

Es wird ein strategisches Mobilitätskonzept für die Gemeinde Flein erarbeitet, das ihr organisatorisch und ökonomisch den Einstieg in die Elektromobilität möglich macht. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Erarbeitung von Instrumenten der Stadtplanung, die der Gemeinde den Einstieg in die Elektromobilität erleichtern sollen. Weitere Bausteine sind eine verbesserte Angebotsplanung sowie die Einbeziehung der Öffentlichkeit.

Green City Masterplan der Stadt Backnang

Auftraggeber: Stadt Backnang
Kooperationspartner: brenner BERNARD ingenieure GmbH, KARAJAN*Ingenieure, Ingenieurbüro Rau, AVISO GmbH, telent GmbH
Fördermittelgeber: BMVI
Laufzeit 01/2018 - 07/2018

Hierbei wird ein holistisches Konzept für die Stadt Backnang erarbeitet, das mithilfe einer integrierten Betrachtung die Wirksamkeit interdisziplinärer Maßnahmen anwendet, um zur Reduktion von Stickoxid- und Lärmbelastungen in der Stadt Backnang zu führen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der zeitlichen Umsetzbarkeit und einer Kosten-Nutzen-Effizienz. Die Maßnahmen fokussieren sich zunächst auf der Digitalisierung und Vernetzung des Verkehrssystems, der Stärkung des Radverkehrs und der Elektrifizierung aller Verkehrsträger.

Potenzialanalyse ökologische Siedlungsentwicklung

Auftraggeber: BUND e.V.
Laufzeit: 05/2017-12/2017

Ziel der Studie ist es, ein strategisches Planwerk zu erstellen, welches als Entscheidungsgrundlage für die ökologische Bewertung von Siedlungsentwicklungen dienen kann. Dazu sollen Ausschlussflächen und Flächen für Siedlungsentwicklung, hinsichtlich ihrer ökologischen Bedeutung, identifiziert werden. Daneben ist eine beispielhafte Darstellung von Nachverdichtungsszenarien bestimmter Quartiere in Augsburg vorgesehen.

Pressemitteilung BUND Naturschutz “Ökologisch verträglicher Wohnungsbau”

 

JE-Mobil: Umsetzungskonzept zur flächendeckenden Etablierung integrierten Pedelec- & E-Carsharings in Jenas Wohnstandorten

Auftraggeber: Jenaer Nahverkehrsgesellschaft mbH
Fördermittelgeber: BMVI
Laufzeit: 12/2016 – 11/2018

Wohnen, Nahverkehr und Energie – aus diesen Dienstleistungen, die die Stadtwerke Jena GmbH mit seinen Tochterunternehmen aus einer Hand anbietet, entwickeln wir gemeinsam mit den Stadtwerken ein neues Geschäftsmodell. Den Bewohnern eines Neubauquartiers werden e-mobile Sharing-Angebote (Pkw und Zweirad) zur Verfügung gestellt und damit drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Durch das preislich attraktive Angebot erzielt die Wohnbaugesellschaft einen Wettbewerbsvorteil, daneben wird die Abhängigkeit vom eigenen Pkw reduziert und die Attraktivität des Nahverkehrs gesteigert und zuletzt dient die Versorgung durch Jenaer Ökostrom dem Energiedienstleister als optimale Präsentationsfläche.

ILM-FLOTTE: ‚FleetFloating‘ – Regionales Elektromobilitätskonzept Ilm-Kreis – integriert in das intermodale und klimafreundliche Mobilitätsmanagement des Ilm-Kreises

Auftraggeber: Landratsamt Ilm-Kreis
Fördermittelgeber: BMVI
Laufzeit: 09/2016 – 02/2017

Im Ilm-Kreis entwickeln wir gemeinsam mit dem Landratsamt ein e-Carsharing-Konzept mit der Zielsetzung der maximalen Fahrzeugausnutzung, da Elektroautos erst durch eine hohe Jahreslaufleistung wirtschaftlich vorteilhaft werden. Ziel ist es, dass die Fahrzeuge tagsüber dem Fuhrpark eines Unternehmens zur Verfügung stehen, morgens und abends einem festen Mitarbeiter als Transportmittel für den Arbeitsweg dienen und dazwischen – von abends bis zum nächsten Morgen – am ländlich geprägten Wohnort des Mitarbeiters von einer offenen Benutzergruppe für Carsharing genutzt werden können. Der Ansatz solch intensiver Nutzung ist nicht an jedem Standort umsetzbar, vereinfachte Ausgestaltungen bieten sich aber an zahlreichen Standorten für Kommunen und Unternehmen an.

namos - Nachhaltig Mobiler Stadtteil Gmünder Sonnenhügel

- durchgeführt am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart -

Partner: Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd,
Stadtwerke Schwäbisch Gmünd GmbH, Nowinta GmbH.
Fördermittelgeber: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur
Baden-Württemberg (MVI), jetzt Verkehrsministerium (VM)
Laufzeit: 09/2015 - 08/2018

Projektziel ist es, den Stadtteil Hardt in Schwäbisch Gmünd zu einem nachhaltig mobilen Stadtteil (weiter) zu entwickeln. Durch innovative Mobilitätsangebote entsteht auf dem „Gmünder Sonnenhügel“ ein verkehrsberuhigtes Wohnquartier. Das Projekt adressiert auch regulative Maßnahmen zur Reduktion des MIV im Quartier, die ergänzend zu den geschilderten Pull-Faktoren neue Rahmenbedingungen schaffen, um die Dominanz des MIV im Quartier dauerhaft zu beschneiden.

weitere Projektinformationen

Umfrageergebnis “Wie ist Gmünds Sonnenhügel mobil?”

 

…einfach umsteigen. Altersgerechte Orientierungs- und Leitsysteme an Umsteigepunkten

- durchgeführt am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart -

Partner: Stadt Ludwigsburg
Fördermittelgeber: Robert-Bosch-Stiftung in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisation e.V. (BAGSO)
Laufzeit: 09/2015 - 02/2017

Im Projekt „…einfach umsteigen“ wurde sich der Frage der altersspezifischen Mobilitätsproblematik am Beispiel der Umsteigeorte genähert. Gemeinsam mit ortsansässigen Seniorinnen und Senioren wurde am Fallbeispiel des Bahnhofs Ludwigsburg untersucht, welche Bewegungs- und Orientierungsabfolgen es an Umsteigeplätzen gibt und welche Faktoren bei älteren Mobilitätsnutzern zu Problemen mit der Nutzung des Bahnhofs führen.

weitere Projektinformationen

 

Energy-efficiency and sustainable housing development concepts for the
‘Villes Nouvelles’ in Marocco

- durchgeführt am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart -

Partner: Förderverein Nachhaltige Stadtentwicklung (NSE) e.V., Fachhochschule Erfurt, École Nationale d’Architecture (ENA), Institut National d’Aménagement et d’Urbanisme (INAU), Al Omrane,
Cairo University
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Laufzeit: 09/2012 – 09/2014

Ziel des Projektes war es, die zentralen Problemstellungen der aktuell hohen Siedlungsneubautätigkeit in Form von „Villes Nouvelles“ in Marokko zu identifizieren sowie Ansätze des Wissenstransfers im Bereich nachhaltiger Siedlungsplanung in Deutschland auf Marokko zu evaluieren. Dies wurde über den Aufbau eines stabilen Partnernetzwerks zwischen nordafrikanischen und deutschen Akteuren aus Wissenschaft, Entwicklungshilfe und der Planungs-/Baupraxis erreicht. Der Fokus lag dabei auf der Energieeffizienz von Wohnsiedlungen, bezog jedoch auch soziale und ökonomische Aspekte der Nachhaltigkeit in die Analyse ein.

Ergebnisbroschüre