20 Sep

ISME als assoziierter Partner im Projekt ECOSense

Das Projekt ECOSense soll die Informationsgrundlagen zum Radverkehr für Entscheidungsträger verbessern. Dazu werden in der im Juni gestarteten Studie durch einen am Fahrrad befestigten Sensor verschiedene Parameter wie Position, Geschwindigkeit, Erschütterungen und Umweltfaktoren erfasst. Durch die Verknüpfung der generierten Fahrraddaten mit anderen relevanten Daten sollen beispielsweise neue Erkenntnisse über die Qualität der Radinfrastruktur und über die Fahrradnutzung im Alltag gewonnen werden. Diese Erkenntnisse bieten kommunalen Entscheidungsträgern die Möglichkeit, die besonderen Anforderungen von Radfahrern bei der Planung der Infrastruktur besser zu berücksichtigen. Beteiligt an dieser Vorstudie sind mein-dienstrad.de (baron mobility service GmbH), die Universität Oldenburg – Fakultät II, Abteilung für Wirtschaftsinformatik und die CoSynth GmbH & Co. KG. Das Projekt wird über die Förderrichtlinie Modernitätsfonds (mFUND) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.

Das ISME ist als assoziierter Partner im Projektkonsortium vertreten.

Text © baron mobility service gmbh

16 Sep

Gemeinsam für saubere Luft

Projekte des Sofortprogramms treffen sich zum wissenschaftlichen Austausch am ZSW.

Im Jahr 2016 hatten 90 Kommunen in Deutschland den zulässigen Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid (NO2) überschritten, 2017 waren es 66 Kommunen. Darum hat das Bundeswirtschaftsministerium 2017 das „Sofortprogramm Saubere Luft“ ins Leben gerufen. Sein Ziel: Durch den vermehrten Einsatz von Elektrofahrzeugen sollen die verkehrsbedingten Schadstoffemissionen in Städten und Ballungsräumen verringert werden. Die geförderten Maßnahmen gliedern sich in die Bereiche Elektrifizierung des Verkehrs, Nachrüstung von Dieselbussen im ÖNPV und Digitalisierung.

Um sich über Methoden und erste Ergebnisse ihrer Arbeit auszutauschen, treffen sich am 16./17. September Beteiligte von 9 Projekten, die im Rahmen des Sofortprogramms gefördert werden, am ZSW in Stuttgart: Dies sind die Projekte eMind, Cities in Charge, DatenTanken, AliGN, LamA, H-stromert, ElMobileBerlin, NOX-Block und LINOxBW. Bei dem projektübergreifenden Workshop, der von den Projekten eMind und LINOxBW initiiert wurde, konzentrieren sich die Forscher auf zwei Hauptthemen: den Abbau der NOx-Belastung sowie den Abbau von Netzhemmnisse verbunden mit dem Aufbau von Ladeinfrastruktur.

Teilnehmer des Austauschs

Text und Bild © ZSW

27 Aug

Neue Broschüre: Governance der Elektromobilität in Kommunen

Im Rahmen der Begleitforschung “Elektromobilität vor Ort” erscheint heute unsere neue Broschüre mit dem Titel Koordinations- und Kommunikationsprozesse zur kommunalen Umsetzung der Elektromobilität. Sie richtet sich an Mitarbeiter und Entscheider kommunaler Ämter/Abteilungen, die mit strategischen und planerischen Aufgaben betraut sind, sowie an interkommunale Akteure in Landesverwaltungen bzw. kommunale Verbände. Dabei werden drei Ebenen beleuchtet:

• Ebene 1: innerhalb der kommunalen Verwaltung und mit kommunalen Unternehmen (intrakommunal)
• Ebene 2: innerhalb der Kommune mit privaten und gewerblichen Akteuren sowie
• Ebene 3: zwischen verschiedenen Kommunen (interkommunal).

Es werden 32 Formate vorgestellt und mit vielen Praxisbeispielen unterfüttert. Viel Vergnügen bei der Lektüre!

25 Aug

Projektstarts in der Ortenau!

Gemeinsam mit unserem Partner Green City Experience starten wir in neue Projekte im Ortenaukareis. Im Auftrag der Städte Offenburg, Kehl und Lahr erstellen wir Elektromobilitätskonzepte; unser Fokus liegt auf der Verortung und Dimensionierung einer homogenen Ladeinfrastruktur sowie der Erhöhung des E-Fahrzeuganteils in kommunalen und gewerblichen Fuhrparks. Zudem beschäftigen wir uns im Auftrag des Mobilitätsnetzwerks Ortenau mit der interkommualen Pendlermoblität. ISME analysiert die Radinfrastruktur im Gebiet des Netzwerks und erarbeiten ein Konzept zur Weiterentwicklung und Optimierung.

20 Aug

Projektstart: Elektromobilitätskonzept Schwerin

Das ISME wurde von seinem Standort Erfurt aus beauftragt, das Elektromobilitätskonzept der mecklenburg-vorpommerschen Landeshauptstadt Schwerin zu bearbeiten. Inhaltlich wird der geordnete Aufbau von Ladeinfrastrukturen im Stadtgebiet und dem näheren Umland geplant, die Einführung eines Car- und Bikesharing Angebots vorbereitet, die Förderung von quartiersbezogenen Mobilitätslösungen untersucht sowie die Entwicklung von Formaten und Prozessen zur Kommunikation und Visualisierung nachhaltiger (E-)Mobilität in die Gesellschaft untersucht. Koordiniert wird das Projekt von Stabstelle für Klimamanagement & Mobilität Schwerin.

07 Jul

Webinar der Begleitforschung Vernetzte Mobilität

Am Mittwoch, den 10.07.2019 um 14 Uhr führen wir im Rahmen der Begleitforschung “Elektromobilität vor Ort” ein Webinar zu den folgenden Themen durch:

– So können Kommunen das Thema Elektromobilität vor Ort vorantreiben
– Vorstellung der kommunalen Handlungsfelder: Elektrifizierung der kommunalen Flotte, Errichtung von Ladeinfrastruktur und weitere Handlungsfelder
– Die passenden Förderprogramme des Bundes
– NOW-Starterset Elektromobilität: die Infoplattform für Kommunen

Sie können hier am Webinar teilnehmen. Es bedarf keiner Software-Installation oder Anmeldung. Weiterführende Information erhalten sie bei der NOW.

NACHTRAG:
Hier gelangen Sie zur Aufzeichnung.

 

19 Jun

Projektstart: Projektstudie Ausrüstung des Parkhauses der Projektentwicklung Neuwerkstraße 17 GmbH&Co. KG in Erfurt in Bezug auf die Anforderungen der E-Mobilität

Ziel der Projektstudie ist die Untersuchung der konkreten Auswirkungen der aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität auf die Planung des Parkhauses. Dabei werden die Anforderungen, die sich aus der Elektromobilität für Erfurt insgesamt ergeben prognostiziert und der daraus resultierende Bedarf an Ladeinfrastruktur (LIS) für das Parkhaus abgeschätzt. Durch die Organisation eines Lade- und Lastmanagements soll erwarteten Spitzenbelastungen entgegengewirkt werden. Dabei wird die rechtliche Situation sowie bauliche und technische Anforderungen an das Parkhaus betrachtet. In Kombinationen mit dem Aufbau eines Energiespeichers, regenerativer Energieerzeugung und einem adäquaten Last-/ und Lademanagement kann die Wertschöpfung des Parkhauses Löbertor weiter ausgebaut und zu einem Best-Practice-Beispiel der Elektromobilität in Thüringen werden.

20 Mai

Projektstart: BürgerInnenbeteiligung „Nachbar.Schafft.Quartier – Klimaschutz im Alltag“

Das Projekt „Nachbar.Schafft.Quartier. – Klimaschutz im Alltag“ der Stadt Ludwigsburg hat zum Ziel, dass sich der Stadtteil Grünbühl-Sonnenberg zu einem Vorbild in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit entwickelt und als Stadtteil näher zusammenwächst. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern einen Aktionsplan mit Maßnahmen zu erstellen und diese in den nächsten Jahren umsetzen. Durch aufsuchende Beteiligung und Teilnahme am Bürgerfest vor Ort werden die Bürgerinnen und Bürger direkt angesprochen. Der sogenannte Klimaschutzrat bindet die Bürgerinnen und Bürger als Expertinnen und Experten in die Erstellung des Aktionsplans mit Maßnahmenentwicklung ein. Im späteren Projektverlauf werden durch Informations- und Aktionsveranstaltungen weiter der alltägliche Klimaschutz im Stadtteil thematisiert und die gemeinsam ausgewählten Maßnahmen umgesetzt.

14 Apr

Rückblick #UMT2019

Mit vielen jungen Menschen wurde bei den Urban Mobility Talks über nachhaltige Mobilität diskutiert. Spannend war für Manfred Schmid, der als einer von drei Panel-Leitern das ISME vertrat, dass die Teilnehmer sich nicht einlullen lassen; auf fertige Lösungen der Industrie vertraut hier keiner mehr und man befolgt bereits die wichtigste Regel: Bei sich selbst anzufangen.

Die nächste Generation hat das Abwarten satt und will am Status Quo etwas ändern. Um uns gegenseitig für die Welt der Totschlagargumente zu rüsten, brauchen wir aber eine lebendige Diskussionkultur – dadurch erlangen wir das nötige Vertrauen in unsere Standpunkte. Vor allem aber wurde klar, dass das Gegenüber verstanden werden muss und Diskussionen nur wirklich überzeugen können, wenn sie auf das Positive ausgerichtet sind.

Zu Manfreds Panel gibt es auch eine Sketchnote, toll zusammengefasst von Franziska Panter – vielen Dank! Eine treffende Rückschau des Tages findet sich auch auf den Seiten der e-mobil bW.